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Homöopathen ohne Grenzen International

 

Die in 18 Ländern vertretenen Homöopathen ohne Grenzen treffen sich seit 1997 einmal jährlich zur Koordination ihrer Arbeit und zum Erfahrungsaustausch. 2003 wurde auf der Konferenz in Egmont aan Zee/Niederlande die Bildung einer internationalen Föderation beschlossen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit enger zu gestalten. Im November 2007 wurde dann HWW (Homoepaths Worldwide) gegründet, mit den Mitgliedsländern Frankreich, Niederlande, Schweiz, Madagaskar, und Deutschland. Sitz der Organisation ist in Den Haag.

 

Links zu HWW –Teilnehmerländern:

Madagascar ( mamyralai@yahoo.fr)

France ( www.hsf-france.com)

Nederland ( www.hzg.nl)

Suisse (  www.hmsuisse.ch

Deutschland  ( www.ohnegrenzen.org)

 

 

Ziele:

 

Koordination von Projekten

 

Wir wollen unsere Tätigkeit in einzelnen Ländern abstimmen. Dies betrifft sowohl die Ausbildungsinhalte als auch die Kooperation mit den örtlichen Institutionen.

 

Beispiel: In Bosnien-Herzegowina arbeiten die deutsche Sektion von Homöopathen ohne Grenzen in Sarajevo, die holländische in Tuzla. Einige Studenten nehmen an den Kursen in beiden Städten teil, so dass eine Abstimmung der Programme sinnvoll ist.

 

Erfahrungsaustausch

 

Es gibt sehr viele Möglichkeiten ein Projekt zu gestalten und durchzuführen und mindestens ebenso viele Möglichkeiten auf Probleme zu stoßen. Die in den Jahren der Arbeit gesammelten Erfahrungen können bei der Anprojektierung neuer Projekte von unschätzbarem Wert sein.

 

Beispiel: Schon länger zurückliegend ist die Erfahrung der französischen und holländischen Sektion, dass es wenig sinnvoll ist, den Unterricht mit theoretischen Grundlagen der Homöopathie zu beginnen, weil drängende Probleme für die Betroffenen im Vordergrund stehen. So entstand ein Unterrichtskonzept, das sich an den Bedürfnissen vor Ort orientiert.

 

So war es z.B. sinnvoll, in Bosnien mit der Behandlung von Traumata, in Kenia mit Wundheilungsmitteln und in den Kinderdörfern von Honduras mit Durchfallerkrankungen der Kinder zu beginnen.

 

Forschung

 

In den Ländern, in denen wir arbeiten, gibt es Erkrankungen, die in Europa nahezu unbekannt sind. Dementsprechend ist der Erfahrungsschatz der Homöopathie bei der Behandlung dieser Erkrankungen gering. Es ist daher notwendig, hierzu zu forschen und die Ergebnisse aus verschiedenen Projekten zu vergleichen.

 

Beispiel: Homöopathen ohne Grenzen Madagaskar präsentierte in einer Studie die Mittel, die am häufigsten Erfolg bei der Behandlung der Folgen von Unterernährung zeigten. Es wurden auch Differentialdiagnosen der einzelnen Mittel erstellt. Diese Erfahrungen sollen nun in weitere Projekte einfließen.

 

Zertifizierung

 

Für die Teilnehmer unserer Kurse ist es wichtig, ein Zertifikat über die bei uns abgeschlossene Ausbildung zu erhalten. Geplant ist daher, einen gemeinsamen Standard zu entwickeln, so dass ein von uns zertifizierter Abschluss grundlegende Ausbildungsinhalte garantiert.

 

 

 
   
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